Geschäftsstraße in der Vorstadt: Sandy Boulevard, Portland, Oregon, 1949

Kostenlose und reichlich vorhandene Parkmöglichkeiten

Kostenlose und reichlich vorhandene Parkmöglichkeiten

Ab Mitte der 1920er Jahre und noch schneller nach dem Zweiten Weltkrieg zogen viele Lebensmittelgeschäfte, Autohäuser und andere Unternehmen aus den Stadtzentren fort und in die Geschäftsstraßen der Vorstädte um. Dort sorgten sie für ein geschäftiges Umfeld, in dem Kunden, die Autos besaßen, fast alles kaufen konnten, was sie brauchten. Durch die Verlagerung des Geschäftslebens aus den zentralen Geschäftsbezirken trugen die Geschäftsstraßen in Vorstädten zum wirtschaftlichen Niedergang der Innenstädte bei. Mehr Menschen zogen in die Vorstädte und die Geschäftsstraßen entwickelten sich auch zu Zentren des gesellschaftlichen Lebens.

Wie in vielen Städten, die während des Zweiten Weltkriegs boomten, entwickelten sich auch in Portland, Oregon, in den Vorstädten Geschäftsstraßen. Der Sandy Boulevard, der von Läden gesäumt war, welche die Autobesitzer der Mittelklasse ansprachen, erlebte in den späten 1940er Jahren eine rasante Entwicklung. Im Jahr 1949 zog Wallace Buick von seinem Standort in der Innenstadt auf den Sandy Boulevard um und wurde zu einem der vielen Unternehmen an der Geschäftsstraße, die mit Autos zu tun hatten. Die Einwohner Portlands begaben sich zum Einkaufen immer häufiger in die Geschäftsstraßen der Vorstädte wie diese. Schon bald würden viele von ihnen aus den Vierteln der Innenstadt in neue Vororte ziehen.

Buick-Limousine, 1950

Buick-Limousine, 1950

Buick bot mit seinen Modellen „Super“ und „Special“ Luxus und eine hohe Motorleistung, was sie für die Amerikaner der Mittelklasse äußerst attraktiv machte. 1954 gehörten die Autos von Buick, neben jenen von Chevrolet und Ford, zu den drei meistverkauften in Amerika.

Das nächste Objekt befindet sich auf der linken Straßenseite, nahe bei dem Fenster des Autohauses.

Cushman Pacemaker-Motorroller, 1945

Cushman Pacemaker-Motorroller, 1945

Motorroller waren bei Highschool-Schülern von den 1930er Jahren bis in die 1950er Jahre beliebt. Mit ihnen verfügten die jungen Menschen über einen Teil der Mobilität, die Autos boten, und in einigen Staaten brauchte man dafür nicht einmal einen Führerschein oder eine Versicherung. Thomas C. Bracco benutzte diesen Motorroller, um zur Highschool, zu sozialen Aktivitäten und zu seiner ersten Arbeitsstelle in seiner Heimatstadt Springfield, Illinois, zu fahren.


Drehen Sie sich nun um, um Chicago und Park Forest, Illinois zu besuchen.